Immense Hilfsbereitschaft. DANKE!

2017 Februar


Dank an Cars of Hope

Trostlos ist die Situation für viele Flüchtlinge auch in Serbien. Bei Eiseskälte harren sie in den Camps aus. Foto: Cars of Hope
Trostlos ist die Situation für viele Flüchtlinge auch in Serbien. Bei Eiseskälte harren sie in den Camps aus. Foto: Cars of Hope

14-02-2017

 

„Cars of Hope“ hilft Flüchtlingen

Von Patricia Friedek, Quelle: WZ, 13.02.2017

Die Organisation war in Griechenland und Serbien.

 

Wuppertal. Vor gut zwei Wochen sind sie wieder zurückgekehrt – die Helfer der Organisation Cars Of Hope Wuppertal. Mithilfe von Spenden und der Unterstützung von „Willkommen in Cronenberg“ sind sie – wie in den Monaten zuvor – nach Thessaloniki in Griechenland gereist, um Flüchtlinge in den umliegenden Camps und auf den Straßen zu versorgen. Danach ging die Reise weiter nach Belgrad in Serbien. Die Bilder, die sich den Helfern boten, waren schlimm, wie René Schuijlenburg, Koordinator von Cars of Hope Wuppertal, berichtet.

„Die Stimmung hat sich im vergangenen Jahr dramatisch verschlechtert“, erzählt er. Seit der Schließung der Balkanroute habe sich Perspektivlosigkeit in den Camps breit gemacht. „An das Versprechen der EU, 160 000 Flüchtlinge umzusiedeln, die in Griechenland und Italien festsitzen, glaubt dort keiner mehr“, so Schuijlenburg. Den meisten sei bewusst, wie aussichtslos die Lage in dem wirtschaftsschwachen Griechenland ist.

 

Im Winter kam nun noch ein großes Problem hinzu: Die eisige Kälte, die sogar einige Todesopfer gefordert habe. Schuijlenburg war mit zwei weiteren Helfern aus Wuppertal acht Tage unterwegs – in dieser Zeit habe es fünf Tote in Griechenland gegeben, darunter ein Baby. Vor allem Syrer und Afghanen lebten in den Camps und auf den Straßen. Aber auch um obdachlose Griechen kümmern sich die Helfer von Cars of Hope. Denn durch die Finanzkrise ist auch dort die Versorgungslage sehr schlecht, die Arbeitslosigkeit hoch. So verteilen die Ehrenamtler in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen Nahrung und Hygieneartikel. Eine wichtige Aufgabe bestand diesmal darin, Brennöfen zu schweißen. „In Thessaloniki gibt es mittlerweile eine Küche, in der täglich hunderte von Mahlzeiten zubereitet werden“, sagt Schuijlenburg.

„Willkommen in Cronenberg“ unterstützt die Organisation

In Belgrad sei die Situation in den Flüchtlingslagern sogar noch schlimmer, wie Schuijlenburg sagt. „Es ist desaströs, dort wird fast nichts für die Leute getan.“ Bei teilweise minus 15 Grad harrten die Geflüchteten hinter dem Bahnhof in Belgrad und in den umliegenden Straßen aus. Daher hätten die Wuppertaler t zusammen mit den Helfern von „Soulwelders“ Brennöfen geschweißt. „Es ist immer sehr bedrückend, diese Bilder zu sehen. Es ist eine Mischung aus viel Traurigkeit, dass dort nichts gemacht wird, und der Frage, wo sich das alles hin entwickeln soll“, sagt Schuijlenburg.

Bart Wolters ist Mitarbeiter bei der Flüchtlingshilfsorganisation „Willkommen in Cronenberg“ und schon zwei Mal mit nach Südeuropa gefahren. Eine wichtige Aufgabe der Ehrenamtlichen liege darin, mit den Geflüchteten zu sprechen – da müsse man viel Zeit investieren. Denn oft sei das die Art der Hilfebedürftigen, sich zu bedanken. „Man wird dort sehr herzlich und offen aufgenommen. Oft ist es für die Menschen nicht einfach, eine Spende anzunehmen. Das bringt sie in Verlegenheit“, erzählt er.

Was ihn motiviert, immer wieder dorthin zu fahren? „Es gibt einem das Gefühl, etwas Menschliches getan zu haben. Und es ist gut für einen selbst - man denkt anders über das Leben.“

» Infos und Spendenmöglichkeiten unter: www.cars-of-hope.org


Dank an Bart Wolters

Zwei von vielen, die auch weiterhin gerne helfen: die Cronenbergerin Sieglind Pleiss und Bart Wolters in der Kleiderkammer. Foto: Cronenberger Woche
Zwei von vielen, die auch weiterhin gerne helfen: die Cronenbergerin Sieglind Pleiss und Bart Wolters in der Kleiderkammer. Foto: Cronenberger Woche

11-02-2017

 

Helfer vor Ort in Cronenberg und weit weg für „Cars of Hope“Bart Wolters engagiert sich sowohl für „Willkommen in Cronenberg“ wie auch für die Flüchtlingshilfe vor Ort in Thessaloniki.

 

Cronenberg. Das Flüchtlingsdrama, welches ab 2015 Menschen aus Syrien, aber auch anderen Ländern über das Mittelmeer nach Europa trieb, löste auch in Cronenberg eine große Hilfswelle aus, „Willkommen in Cronenberg“ ist seit dem für viele ein Zeichen für

Gastfreundschaft. „Auch mich hat im Oktober 2015 die Begeisterung der Helfer angesteckt“, sagte Bart

Wolters. Der gebürtige Holländer ist Maschinenbauer und wohnt in Oberbarmen. Zuerst half der 52-Jährige drei Tage in der Woche überall, wo Hilfe gebraucht wurde.

 

Dann kam die Initiative „Cars of Hope“ hinzu, die mittlerweile auch von „Willkommen in Cronenberg“ unterstützt wird. „Cars of Hope“, das sind 28 Männer und Frauen aus Wuppertal, Münster und Düsseldorf. Anfangs, so berichtet Bart Wolters, half man den Menschen entlang der Balkan-Route, versorgte sie per Pkw mit Essen und Kleidung. Seit Schließung der Route fliegen drei bis vier Helfer monatlich in ihrer Freizeit für ein bis zwei Wochen ins griechische Thessaloniki, um praktische Hilfe vor Ort zu leisten. „Hier ist Manpower gefragt“, erklärt Bart Wolters: Man unterhält

zwei Wohnungen für Geflüchtete, die nicht in Camps wohnen können, weil sie zu krank sind. „Cars of Hope“ bezahlt die Miete und versorgt die Bewohner mit Essen.

 

Die Helfer fahren aber auch mit Kleiderspenden in die Camps, legen Fußböden in die Hallen, in denen die Zelte für die Flüchtlinge stehen. „Es ist trotzdem eine furchtbare Situation, weil die Menschen in Griechenland festhängen,

dort sogar teilweise auf der Straße leben.“ So gründete sich auch die private Initiative „Soul food Kitchen“: Zweimal am Tag kochen Helfer vor Ort mit Spendengeldern und Hilfe von „Cars of Hope“ frisches Essen für Flüchtlinge, die in Thessaloniki auf der Straße leben. Aber auch in Cronenberg beziehungsweise Wuppertal wird weiter geholfen.

Beispiel dafür ist die Kleiderhalle auf dem „Belzer“-Gelände am Cronenfeld. „Auf rund 800 Quadratmetern gibt es hier alles für Flüchtlinge, was man tragen kann“, sagt Bart Wolters und zeigt auf die Regalwände mit Kleidung, Schuhen, Geschirr, Spielzeug, Hygieneartikeln und vielen anderen Dingen für den Haushalt mehr. Vom Kleinkind

bis zum Erwachsenen kann sich hier jeder Asylsuchende, der über einen Flüchtlingsnachweis verfügt, drei Mal im Jahr unentgeltlich ausstatten lassen.

 

Die Kleiderkammer ist montags und donnerstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet und professionell organisiert. Obwohl der Andrang durch die geschlossenen Grenzen am Balkan längst nicht mehr so groß wie 2015 ist, „der Bedarf ist da“,

erläutert Bart Wolters, schließlich werden nun nicht mehr nur Geflüchtete betreut, die im benachbarten

städtischen Flüchtlingsheim untergebracht sind. Aus ganz Wuppertal kommen die Bedürftigen an die Hastener Straße. Für die bis zu zehn ehrenamtlichen Helfer gibt es montags und donnerstags also immer noch genug zu tun.

Falls das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei kippen sollte, befürchtet die Gruppe um Bart Wolters eine zweite Welle von Flüchtlingen: „Aber so weit wird es wohl nicht kommen“, hofft Wolters. In drei Wochen wird er wieder für

sieben Tage nach Griechenland fliegen, um Hilfe vor Ort zu leisten. Und auch in Cronenberg richtet man sich auf ein weiteres Jahr der Hilfe ein. (mue)

 

Spenden & Infos

 

Wer spenden möchte, kann auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Cronenberg, Stichwort: „Willkommen in Cronenberg“, IBAN: DE06 3506 0190 1010 3280 35, BIC: GENODED1DKD überweisen und bekommt ab fünf Euro eine Spendenquittung. Weitere Infos unter www.willkommen-in-cronenberg.de. Auch wenn die Helfer in Ausnahmefällen Kleiderspenden privat waschen, bitten sie doch Bekleidung nur sauber abzugeben. Mehr Infos zu „Cars of Hope“ gibt es online unter www.cars-of-hope.org.

 

Quelle: Cronenberger Woche, Ausgabe Nr. 15, S.10

 


Dank an Sockenspende

10-02-2017

 

Für zahlreiche Flüchtlinge in Wuppertal ist der jetzige Winter nicht ganz so kalt. Denn Dank einer Rentnerin konnte mancher Schutzsuchende mit selbstgestrickten Socken versorgt werden.

 

Herzlichen Dank für so viel Einsatz!


Dank an das Jugendhaus

09-02-2017

 

Das Begegnungstreffen zwischen Geflüchteten und Cronenbergern findet 14-täglich statt:

 

Nähstes Treffen:

 

09. Februar 2017

 

19:30 Uhr

 


Dank an Begegnungschor

07-02-2017

 

Seit einigen Monaten wird in der VHS Wuppertal ein Begegnungschor angeboten, in welchen Flüchtlinge und Wuppertaler zusammen die Möglichkeit haben, zu singen. Inzwischen befinden sich im Kurs viele Teilnehmer, allerdings sind es noch recht wenige „Neu-Wuppertaler“. Wenn Sie Flüchtlinge kennen, oder selbst eine Patenschaft innehaben, bitten wir sie, bei Interesse mal vorbeizuschauen. Der Chor ist für die Sänger kostenlos. Beginn: 7. Februar 2017 in der VHS.

 

 


Dank an TEEsalon

01-02-2017

 

Ort:

Gemeinde Hl. Ewalde

Hauptstr. 96 42349 Wuppertal

Zeit: jeden Dienstag 15:30 - 17:00