Immense Hilfsbereitschaft. DANKE!

2016 Oktober


Dank ans Bergische Startercenter

26-10-2016

 

Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund die sich für eine Selbstständigkeit interessieren, bietet das Bergische Startercenter Erstinformationen kostenfrei in englischer und arabischer Sprache an. Am Standort Wuppertal bei der Bergischen IHK (Ansprech­partnerin: Svenja Lütkereinke, Telefon: 0202-2490-701, E-Mail: s.luetkereinke@wuppertal.ihk.de). Auskünfte und Beratung zu Qualifizierungs- und Ausbildungsmög-lichkeiten oder zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse können Flüchtlinge beim IHK-Flüchtlingskoordinator Andreas Osinski unter Telefon: 0202-2490-830, E-Mail: a.osinski@wuppertal.ihk.de, erhalten.


Dank an öffentliche Generalprobe

22-10-2016

 

In Kooperation von Sinfonieorchester, Wuppertaler Bühnen und „In unserer Mitte“ wird das Konzert eintrittsfrei für geflüchtete Menschen und Ehrenamtliche, Helferinnen und Helfer, Unterstützerinnen und Unterstützer, in dem Bereich Engagierte geöffnet.

2. Sinfoniekonzert am Samstag, 22.10.2016

Historische Stadthalle

Beginn: 10.00 Uhr vormittags

 

Welcome to all refugees in Wuppertal and their volunteers!

 


Dank an Fußballvereine

18-10-2016

 

Cronenberger Fußballvereine bieten für viele Flüchtlinge aus unterschiedlichen Nationen ein Fußballtraining an. Auch andere Sportarten können gerne genutzt werden.

Dies machen folgende Vereine möglich:

 

Cronenberger SC 1902 e.V.

SSV Germania 1900 e.V.

SSV 07 Wuppertal Sudberg e.V.


Dank an Vortrag zu "Zuwanderung und Glaube"

Foto: Pfarrer Werner Jacken
Foto: Pfarrer Werner Jacken

14-10-2016

So funktioniert Willkommenskultur

Vortrag zu Zuwanderung und Glaube bei der Kirchlichen Hochschule.

Von Friedemann Bräuer

„Zuwanderung und Glaube“ lautete der Titel eines von der Kirchlichen Hochschule und der Diakonie Wuppertal in Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge veranstalteten Abends auf der Hardt. Referent dieser vierten diakoniewissenschaftlichen Konsultation war Konrad Ott, Professor für Philosophie an der Christian-Albrecht-Universität Kiel. Der renommierte Philosoph hatte im Frühjahr einen Essay zum Thema „Zuwanderung und Moral“ veröffentlicht. Hierin untersuchte er die unterschiedlichen moralischen Grundpositionen hinsichtlich ihrer Voraussetzungen: Gesinnungsethik als Grundlage einer Willkommenskultur und Verantwortungsethik als pragmatische Alternative.

Nach der Begrüßung durch Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte, definierte der Philosophie-Professor im Auditorium Maximum der Kirchlichen Hochschule Flüchtlinge als Menschen, die vornehmlich politisch verfolgt seien und deshalb Anspruch auf Asyl hätten. Er stellte gleichzeitig die Frage, ob eine Rückführung in das Heimatland möglich sei, wenn der Grund für die Verfolgung wegfalle. Den Flüchtlings-Status sprach Ott auch denen zu, die kulturell stigmatisiert, sexuell diskriminiert oder massiv in ihrer Existenz bedroht seien. Ott sprach sich dafür aus, dass man jedem Volk seine Souveränität zubilligen müsse, gab in dem Fall dem ungarischen Ministerpräsident Orban recht, der sich nicht von Brüssel vorschreiben lassen wolle, wen und wie viele Menschen sein Land aufzunehmen habe.

Deutschland ist ein Einwanderungsland

In seinem einstündigen Vortrag stellte der Referent deutlich klar, dass Deutschland seit Jahren ein Einwanderungsland sei, hätten doch zwischenzeitlich rund 20 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. „Diese Zahl steigt ständig“, so Ott, der sich auch mit dem Problem der Abschiebung befasste, hierbei auch viele Fragen in den Raum stellte, deren Antworten er – wie er zugab – auch nicht geben könne. Ist Krankheit ein Grund, nicht abzuschieben? Wie geht man mit HIV-positiven Menschen um, die hier eine hohe Lebenserwartung, aber in Afrika den sicheren Tod vor Augen hätten? Was ist mit der Familienzusammenführung? „Menschen, die zu uns kommen, haben von dem Begriff Familie eine völlig andere Vorstellung als wir. Da gehören neben Kindern, Eltern und Geschwistern Nichten und Neffen dazu.“

Im zweiten Teil der Veranstaltung führte Helge Lindh, Vorsitzender des Integrationsrates, Beispiele aus der täglichen Praxis an und sah sich da mit dem Vorwurf konfrontiert, überwiegend Syrern zu helfen. Warum anderen nicht? Und stellte die philosophische Frage: „Ist es am gerechtesten, wenn man keinem hilft?“

Der dritte Referent war Pfarrer Ulrich Weidner von der evangelischen Kirchengemeinde in Cronenberg, der die Frage stellte: „Was würdest Du an Stelle der Flüchtlinge wollen?“ Ein Grundsatz, den die Cronenberger mit ihrer Initiative „Willkommen in Cronenberg“ mit Leben erfüllt hätten. Quelle: WZ-BERICHT VON FRIEDEMANN BRÄUER - 14.10.2016


Dank an Cronenberger Unternehmer

13-10-2016

 

Erste Erfolge können Schüler und Studierende die hier als anerkannte Flüchtlinge leben in Cronenberg verzeichnen. Mit dem Angebot der Cronenberger Unternehmen „Praktika zur Berufsorientierung“ unterstützen die Unternehmen auch Flüchtlinge die sich beruflich orientieren möchten. Erste Lehrstellen wurden besetzt und durch sprachliche Förderungen können die jungen Menschen sich beruflich weiterentwickeln.

 

Vielen Dank für Ihr stetes Engagement!


Dank an Spender

Foto & Text: Cronenberger Woche, 8. Oktober 2016
Foto & Text: Cronenberger Woche, 8. Oktober 2016

08-10-2016

 

Anlässlich des 30-jährigen Praxis-Jubiläums dachten

Martina und Jochen Plate an die Flüchtlingshilfe: Statt Geschenken bat das Ehepaar um Spenden für die Initiative „Cars of hope“ – zumal die Plates die Summe aufstockten, wird der Co-Leiter der Kleiderhalle von „Willkommen in Cronenberg“ im November mit 500 Euro im Gepäck nach Griechenland reisen, um dort im Rahmen

der nächsten „Cars of hope“ - Aktion in den Flüchtlingslagern an der Grenze zu Mazedonien zu helfen.

 

Herzlichen Dank!

 


Dank an Unterstützer

Ahmed Al-Jibawi (Mitte) ist dankbar für die Unterstützung der Initiative Willkommen in Cronenberg mit Peter Hytrek und Monika Mäuer. Foto: Stefan Fries
Ahmed Al-Jibawi (Mitte) ist dankbar für die Unterstützung der Initiative Willkommen in Cronenberg mit Peter Hytrek und Monika Mäuer. Foto: Stefan Fries

05-05-2016

 

„Ich habe viel gelernt“

Nach einem Jahr „Willkommen in Cronenberg“ blicken zwei Mitstreiter und Flüchtling Ahmed Al-Jibawi zurück.

Von Katharina Rüth

Cronenberg. Als im September 2015 rund 300 geflüchtete

Menschen in der Sporthalle des Schulzentrums Süd unterkamen, taten sich Bürgervereine und Kirchengemeinden, Sportclubs und Einzelpersonen

zusammen. Die Initiative „Willkommen in Cronenberg“

konnte viel dazu beitragen, den Flüchtlingen die Ankunft

in Deutschland zu erleichtern. Vereine luden zum Sport,

Ärzte behandelten Flüchtlinge ehrenamtlich, es gab Sprachkurse, und eine alte Lagerhalle verwandelte sich in einen riesigen Fundus für Kleidung und Spielzeug. Von Anfang an waren Peter Hytrek und Monika Mäuer dabei. Peter Hytrek erinnert sich:. „Ich habe damals gedacht,

wir sind hier so privilegiert.“ Er sammelte unter den Nachbarn Geld. Damit schickte ihn die Stadt zu der Initiative, bei der er gleich mit einstieg. Er hat unter anderem 30 Paten für Flüchtlinge vermittelt: „Durch sie werden – mit allen Familienmitgliedern – rund 100 Menschen betreut“, schätzt er. Für ihn ist befriedigend, etwas bewegen zu können:

„Man merkt, dass man mit kleinen Gesten Freude bereiten kann.“

Monika Mäuer berichtet, dass sie zum Beispiel Kinder zur Sporthalle am Dohr und ins Jugendhaus gebracht haben:

„Da konnten sie sich mal richtig austoben. Die hatten Spaß!“ Die Dankbarkeit der Menschen findet sie beeindruckend. „Sie

möchten einem gern etwas zurückgeben.“ Heute stehen andere Themen auf der Agenda Ein Beispiel dafür ist Ahmed

Al-Jibawi (19) aus dem Irak. Auch er kam vor einem Jahr nach Cronenberg. Als er in der Lagerhalle nach Kleidung fragte,

merkte er, dass die Verständigung zwischen Helfern und Flüchtlingen nur mühsam gelang. Weil er gut englisch

spricht, bot er seine Hilfe an. Und arbeitete von da an bei der Kleiderausgabe mit. Unter den Helferinnen dort

fand er eine Freundin, verbrachte bald viel Zeit mit ihr und ihrer Familie, lernte schnell Deutsch. Auch wenn

die Beziehung nicht hielt, ist er sehr dankbar für die Hilfe. Durch die Freundin fand er unter anderem ein Appartement:

„Ich war sehr froh. Jetzt kann ich machen, was ich will.“ Das enge Zusammenleben mit fremden Menschen in den Unterkünften fand er schwierig. In Kürze beginnt er seinen vierten Deutschkurs. Sein Ziel: ein Maschinenbaustudium. Für

das Studienkolleg braucht er noch ein Sprachzertifikat und muss als Asylbewerber anerkannt werden. Der Antrag ist

gestellt, er wartet auf das Gespräch. „Ich habe viel gelernt“, sagt er im Rückblick auf das Jahr. „Nicht nur die Sprache –

mein Denken öffnet sich.“ Inzwischen ist der Hilfsbedarf nicht mehr so groß wie vor einem Jahr. Für „Willkommen in Cronenberg“ stehen jetzt andere Themen auf der Agenda: „Wir wollen langfristig helfen“, betont Peter Hytrek.

Er hat Unternehmen angesprochen, bisher 25 Praktika und drei Ausbildungsplätze vermittelt. „Die Betriebe haben

eine große Bereitschaft“, hat er erfreut festgestellt. Er hofft, dass die Berufsschulen Wege finden, junge Leute aufzunehmen, wenn sie noch nicht gut Deutsch sprechen. Das sei eine große Hürde. 

Mit einem wöchentlichen Begegnungstreff im Jugendhaus Cronenberg will die Initiative weiteren Kontakt zwischen

Einheimischen und Flüchtlingen fördern. Hier können Besucher Billard oder Kicker es spielen, es gibt unbürokratische

Hilfe im Alltag, bei Behördenformularen, beim Umzug.                                  

Quelle: WZ vom 5. Oktober 2016, S. 24


Dank an Repair-Café

01-10-2016

 

Fahrrad Repair-Café am Samstag, dem 1.Oktober 2016,

10:00 bis 14:00 Uhr vor dem Zentrum Emmaus

Beim vermutlich letzten Termin in diesem Jahr unterstützen wir Sie dabei, Ihr Fahrrad fit für den Herbst zu machen. 

Wichtiger Hinweis: Fahrradspenden für Flüchtlinge können aufgrund von Platzmangel aktuell nicht angenommen werden. Bitte geben Sie gut erhaltene und fahrbereite Räder in der Kleiderhalle, Hastener Straße 4, 42349 Wuppertal zu den Öffnungszeiten ab.