2017

Im Schnitt kommen derzeit rund 1.600 Flüchtlinge pro Woche nach Nordrhein-Westfalen (Stand: 12. Dezember 2016). Die Herkunftsländer der Menschen, die zu uns nach NRW kommen, sind unter anderem Syrien (25%), Irak (18%), Afghanistan (11%), Iran (4%), Nigeria, Marokko, Guinea, Aserbaidschan und Eritrea (3%) und Albanien (ca. 2%). Zugleich ist die Zahl unbegleiteter Minderjähriger auf inzwischen knapp 13.000 gestiegen.

 

Zum Stichtag 12. Dezember 2016 verfügt Nordrhein-Westfalen über 9 Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE). Hinzu kommen landesweit 35 Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUE). EAE und ZUE werden vom Land zur Verfügung gestellt. Zudem gibt es aktuell 39 Notunterkünfte in ganz NRW. Die Anzahl der Landeseinrichtungen sowie Notunterkünfte variiert vor dem Hintergrund abnehmender und zunehmender Flüchtlingszahlen.

 

Ab Anfang 2017 soll die zentrale „Landeserstaufnahmeeinrichtung – LEA“ in Bochum eröffnet werden, in der künftig alle Asylbewerber registriert, medizinisch voruntersucht und anschließend den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes oder anderen Bundesländern zugewiesen werden. Die „LEA“ wird die Funktion eines Drehkreuzes haben und im 24-Stunden-Betrieb laufen. Auf diese Weise ist es möglich, sich gleich am Anfang des Aufnahmeprozesses zielgerichtet um die Menschen zu kümmern, die besondere Hilfen benötigen, wie etwa Kranke, allein reisende Frauen oder unbegleitete Minderjährige. Darüber hinaus kann so eine gleichmäßige Auslastung der Erstaufnahmeeinrichtungen sichergestellt werden.

 

Für alle Flüchtlingskinder, die in NRW untergebracht sind, besteht die allgemeine Schulpflicht. Zur bedarfsgerechten Betreuung sind in 2015 und 2016 insgesamt 6.431 neue Lehrerstellen geschaffen worden, zudem kommen 17.500 Ganztagsplätze für Flüchtlingskinder.


12-01-2017

Erstes Koordinatorentreffen des Bündnisses "Willkommen in Cronenberg" im Jahr 2017.


2016

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat wegen Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen oder anderen Notsituationen und suchen Schutz in Europa, Deutschland und auch in Nordrhein-Westfalen. 

 

Gesamtzahl der Flüchtlinge in NRW: 233.675 Personen zum 01.07.2016

 

Der Rückgang der Flüchtlingszahlen führt dazu, dass auch in NRW weniger Unterkünfte für Geflüchtete gebraucht werden. Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen 62.000 Plätze in den Flüchtlingsunterkünften des Landes. Im Regierungsbezirk Arnsberg ist in den 24 Einrichtungen Platz für 14.256 Menschen. Die Bezirksregierung Arnsberg ist für die Zuweisung der Flüchtlinge auf die 396 Nordrhein-westfälischen Kommunen verantwortlich.


12-12-2016

Bei den Top-Ten-Ländern im Zeitraum Januar – November 2016 steht an erster Stelle Syrien mit einem Anteil von 37,3 %. Den zweiten Platz nimmt Afghanistan mit einem Anteil von 17,8 % ein. Danach folgt der Irak mit 13,4 %. Damit entfallen mehr als zwei Drittel (68,5 %) aller seit Januar 2016 gestellten Erstanträge auf die ersten drei Herkunftsländer. 

 

08-11-2016

Tagung der 2. Flüchtlingskonferenz

Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn berichtet, dass ca. 95 Prozent der Flüchtlinge in eigenen Wohnungen untergabracht wurden. Mittlerweile leben rundum 9.000 geflüchtete Menschen in Wuppertal, davon sind noch 400 Menschen in Übergangsunterkünften untergebracht. Davon ca. 100 Menschen in der Hastener Straße.

 

22-09-2016

Seit September 2016 unterstützen wir ebenfalls die praktische Hilfe an den Außengrenzen Europas.

"Cars of Hope" die Wuppertaler Initiative hilft zurzeit in Griechenland. Die nächste Fahrt einer Gruppe von engagierten  Menschen wird im November 2016 in den Verwaltungsbezirken Thessaloniki und Pieria helfen. Die britische Zeitung "The Guardian" berichtet von abstoßenden Bedingungen in den Lagern, von Nichtvorhandensein von fließendem Wasser, Baderäumen, elektrischen Stroms oder Brennholzes. Weiter wird berichtet, es gebe sechs chemische Toiletten für eintausend Personen, und merkt an, dass es den Flüchtlingen unmöglich sei einen Asylantrag zu stellen. Möchten Sie Ihre Spende zweckbestimmt für diese Hilfe abgeben, geben Sie bitte den Verwendungszweck "Cars of Hope" an. Vielen Dank!

 

25-08-2016

Wuppertal bekommt fast keine kommunale Zuweisungen mehr, höchstens 2 bis 3 Flüchtlinge im Monat. In der Hastener Straße leben zurzeit 100 junge Männer im Alter von ca. 20 bis 25 Jahren. Weitere Familien sind dezentral in Cronenberg untergebracht. Dazu sind 23 Paten, Sprachlehrer, Sportvereine aktiv und die wöchentlichen Begegnungstreffen im Jugendhaus Händeler Straße 40 finden regelmäßig statt. 

 

05-07-2016

Das Spendenkonto des Bündnisses hat den Gemeindebezirk Küllenhahn verlassen und wurde mit allen Zuständigkeiten auf den Gemeindebezirk der Ev. Kirchengemeinde Cronenberg übertragen.

 

Spendenkonto
Ev. Kirchengemeinde Cronenberg

Stichwort: Willkommen in Cronenberg

IBAN: DE06350601901010328035

BIC: GENODED1DKD

 

08-06-2016

Die kommunale Unterbringung für Geflüchtete an der Hastener Straße ist momentan mit ca. 40 Männern belegt. Da sind einige Neuankömmlinge dabei, aber auch viele, die aus anderen Heimen verlegt worden sind. Ein Kicker wurde gespendet und es wird Sprach- und Sportunterricht angeboten.

 

09-05-2016

Zurzeit wohnen 20 Geflüchtete in der Unterkunft an der Hastener Straße . Es gibt einen Zuweisungsstopp der Bezirksregierung in Arnsberg, so dass zu vermuten ist, dass die Dreistelligkeit der Bewohner vorerst nicht erreicht werden wird. Es kann zwischendurch zu Verlegungen aus anderen Einrichtungen in Wuppertal kommen, da dort Renovierungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Alle Aktiven (auch Mediziner) stehen im Hintergrund bereit und können bei Bedarf sofort ihre Aktionen wieder aufnehmen. 

 

31-03-2016

Die Notunterkunft wird offiziell von der Bezirksregierung an die Stadt Wuppertal zurückgegeben. Die Halle wird falls die Stadt Wuppertal erneut von der Bezirksregierung beauftragt wird, eine Notunterkunft erneut einrichten.

 

23-03-2016

Einzug erster kommunaler Flüchtlinge in die Hastener Straße. Herkunftsländer sind Syrien, Afghanistan und Palästina.

 

09-03-2016

Zum Monatsanfang gab es eine neue Teamzusammensetzung in der Notunterkunft. Die neuen Sozialarbeiter Frau Bühne und Frau Blessing lösen Frau von der Mühlen ab. Diese wird ab jetzt die kommunalen Flüchtlinge in Cronenberg betreuen.

 

25-02-2016

Endgültiger Auszug aus der alten Kleiderhalle an der Küllenhahner Straße. Fast 100 Paletten gespendeter Kleidung, Kinderwagen und vieles mehr werden zum neuen Lagerraum in die Hastener Straße gebracht.

 

18-02-2016

Erste Familien werden in der Kleiderhalle Hastener Straße für den Winter eingekleidet.

 

17-02-2016

Für den heutigen Tag, sind 150 Neuankömmlinge für die Landesnotunterkunft angesagt. Zuerst werden die nötigen Pflichttermine wie Röntgen und Impfen wahrgenommen. Danach kann in Absprache mit dem Bündnis „Willkommen in Cronenberg“ weitere Hilfe organisiert werden.

 

09-01-2016

Heute gab es das erste Neujahrstreffen vieler ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen aus Wuppertal in der Evangelischen Kirchengemeinde Küllenhahn. Vertreten waren:  Flüchtlingshilfe Nordstadt, Wuppertal-West, Flüchtlingshilfe Heckinghausen Aktiv, Willkommen in Uellendahl, Willkommen in Ronsdorf und Willkommen in Cronenberg als Gastgeber.

 

 

08-01-2016

Seit heute sind alle Flüchtlinge kommunal vermittelt worden. In der Notunterkunft gibt es zurzeit Leerstand. Alle Ehrenamtlichen und Hauptamtliche Helfer warten nun auf die nächste Belegung durch das Land NRW.

Für Februar sind ebenfalls kommunale Flüchtlinge zu erwarten, die die Stadt Wuppertal uns zuweisen wird.

Parallel dazu gibt es mehrere Patenschaften die sich aus schon bestehenden Kontakten zu kommunalen Flüchtlingen gebildet haben.

 

Ziel wird es für die Zukunft sein, dass die kommunale Integration in Cronenberg und Wuppertal verstärkt wird.

2015

Die Bezirksregierung Arnsberg ist im Asylbereich NRW-weit zuständig. Sie organisiert gemeinsam mit den vier anderen Bezirksregierungen die Unterbringung der Flüchtlinge in 21 Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) des Landes, sowie in ca. 200 Notunterkünften (NU). Im Anschluss erfolgt die Verteilung und Zuweisung der Asylbewerber auf die 396 Nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden. 


16-12-2015

Die Stadt Wuppertal lädt zur Bürger- und Informationsveranstaltung ein.

18:00 Friedenskirche, Hahnerberger Str. 221, 42349 Wuppertal.

 

12-12-2015

25 Helfer packten Kartons und Paletten aus der ehemaligen Kleiderhalle Küllenhahnerstraße 56 in ein Zwischenlager. Nun warten alle auf Januar und den Neubezug der neuen Kleiderhalle an der Hastener Straße 4.

 

02-12-2015

Ersteinkleidungen der Neuankömmlinge in der Hufschmiedstraße. Heute und morgen werden die Flüchtlinge durch viele Helfer in der Hastener Kleiderhalle eingekleidet.

 

27-11-2015

Erste Familien werden in der Kleiderhalle Hastener Straße für den Winter eingekleidet.

 

26-11-2015

Im Laufe des Tages kamen 68 Flüchtlinge verstärkt aus Afghanistan in unserer Notunterkunft an. Die Familien mit mehreren Kindern sind fast alle schon registriert worden. Nun folgen noch gesundheitliche check ups.

 

19-11-2015

Heute startet der Transfer der ersten Flüchtlinge aus der Notunterkunft in die Kommune. So werden in den nächsten Tagen 220 Menschen in mehrere Städte in NRW verteilt und am 25.11. werden 80 Flüchtlinge kommunal der Stadt Wuppertal zugewiesen.

 

04-11-2015

Bis in den Morgen des 4. Novembers 2015 wurden insgesamt 280 Menschen in der Unterkunft Hastener Straße, davon ca. 70 Kinder, wieder aufgenommen. Diesmal haben alle eine "Bescheinigung über die Meldung Asylsuchender" (BÜMA) bekommen und warten nun darauf in welche Kommune sie umziehen dürfen. 

 

03-11-2015

Im Laufe des Tages fand ein Wechsel der bisherigen Asylsuchenden statt. Es wurden rund 300 Flüchtlinge aus der Notunterkunft der Hastener Straße in Bussen nach Herford gebracht. In der dortigen Registrierungsstelle der Harewood-Kaserne wurden die Flüchtlinge registriert und dann an die Aufnahmestellen mit Residenzpflicht weitergeleitet.

 

13-10-2015

Der Umzug der fast 300 Asylsuchenden in ein ehemaliges Bürohaus an der Hastener Straße wurde geregelt. Diese Notunterkunft wird auf längere Sicht für weitere Flüchtlingsaufnahmen vorbereitet. Der vordere Teil des Gebäudes soll ab Ende des Jahres als kommunale Flüchtlingsunterkunft genutzt werden.

 

08-09-2015

Rund 300 Menschen, vor allem aus Syrien, Irak, Afghanistan, Mongolei und Bangladesh wurden im Sportzentrum Küllenhahn in einer Notaufnahmestelle untergebracht. Unter den Flüchtlingen befinden sich 55 Kinder und ca. 200 Männer. Nach dem Aufnahmeprozess in der ersten Woche  (Antrag, Arzt, Impfung etc.) konnten die Flüchtlinge sich in der Kleiderhalle "Küllenhahnerstraße 56" einkleiden. In der Notunterkunft arbeiten SozialarbeiterInnen der Stadt und MitarbeiterInnen der Diakonie, die in Absprache mit dem Bündnis „Willkommen in Cronenberg“ die Hilfe organisieren.